LDW Bertinis stellen Ihre Lieblingslieder vor. No, Surrender – Dennis

Nachdem wir uns Lianas 2 Favoriten von Barry White und Paola natürlich bis aufs Wort mitsingend im Büro angehört haben, gehts heute weiter mit Dennis Lieblingssongs.

Hört Hört:

Meine Lieblingslieder und warum – Bertines Mitarbeiter geben Ihre Musikgeheimnisse preis !

 

Dennis:

Ist einer der zwei Bertine – Geschäftsführer.

Auch bei Dennis “dudelt” sehr oft Musik am Computer – nicht zuletzt weil er jahrelang selbst Gitarre gespielt und eine Weile auch produziert hat, was man in unseren Videos ab und an gut hören kann. Wenn jemand im Bereich Techno, Electronic, Drum n’ Bass oder wahlweise 80/90er Musikfragen hat = Dennis. Jede Blind Melon Platte ist mit Titel und Inhalt im Kopf chronologisch abgespeichert, alle Alben von Matthew Herbert sind visuell indexiert, TeeBee, The Cure, DelAmitri, GooGoo Dolls…you name it.Daher auch kein Wunder das Dennis bei der Auswahl die Maximalanzahl von 5 Liedern ausreizen musste…und als Kommentar hierzu noch sagte:

5 Stück ist echt wenig…und viel zu schwer zum aussuchen.


1) Matthew Herbert – The Audience

http://www.youtube.com/watch?v=NLep6LjPOKg

Hab ich zum ersten Mal am Vorabend eines für mich bedeutsamen Geburtstages in einer kleinen Spelunke am Hamburger Schulterblatt gehört. Hat mich spontan umgehauen.Und das tut es noch immer jedes Mal, wenn ich es anmache.

2) Blind Melon – Deserted

http://hypem.com/item/18rrt

 

Kenne ich noch von MTV, 1992. Aus heutiger Sicht kaum zu glauben, aber wahr. In einer gerechten Welt wäre die Musik von Blind Melon Weltkulturerbe. Mich hat sie, seit ich zum ersten Mal “Deserted” gehört habe, nicht mehr losgelassen, auch wenn es seit dem verfrühten Tod von Shannon Hoon natürlich Essig ist mit neuen Platten. Ein Glück, dass die alten Sachen so lange frisch bleiben.

3) Tears For Fears – Falling Down

In den 80ern einen Hit haben und trotzdem in Würde altern ist möglich – wie Roland Orzabal schön illustriert. Falls er schon mal ein schlechtes Lied gemacht hat, dann kenne ich es nicht. “Falling Down” ist jedefalls eines seiner besten.

4) Soul Coughing – Mr. Bitterness

Soul Coughing habe ich damals im Kaufhaus in der CD-Abteilung kennengelernt (gibt’s sowas überhaupt noch?) Ich dachte die ganze Zeit, der Typ an der Reinhörstation würde mir drei verschiedene Platten auf einmal auf den Kopfhörer schicken. War aber gar nicht so – die Musik von Soul Coughing hört sich wirklich so an, wie der Name vermuten läßt.

5) Justin Currie – No, Surrender

Bei diesem Lied hat es eine Weile gedauert, bis ich begriffen habe, dass es nicht “No surrender” sondern “No, surrender” heißt – kleiner aber feiner Unterschied. Damit wird es dann noch düsterer, ist aber trotzdem bzw. auch deswegen unglaublich gut.

Aus dem Text:

“Constant growth the cancerous cure, a swarming race of profiteers ensure Cheap cars for the rich, cheap lives for the poor, cheap weeks in the sun, free drinks at the door. Puerile propaganda plugs up the TV, keep folk following the money so they’ll never be free”

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